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Text: Bernhard Mauracher | |||
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Österreich-Schweizerische Expedition 2008 Das Team: Bernhard Mauracher, Bernhard Steidl, Ron Fischer, Peter Fink, Gerhard Wegmair, Hermann Arnold Die Fakten: Die Kajakexpedition war erfolgreich und dank des hervorragenden Teams konnten wir das Projekt Indus (Rondu Schlucht) und Astor River glücklich beenden!!! Die Bergexpedition danach musste am Spantik auf einer Höhe von 6200m wegen Schlechtwetter abgebrochen werden. Die Details: Rondu-Schlucht am Indus: Sieben Expeditionen versuchten es vor uns an der Rondu Schlucht. Alle sind gescheitert, leider gab es dabei auch einen Toten zu beklagen. Mit nur 12 kurzen Umtrageportagen, direkt am Fluss, konnten wir die Rondu Schlucht als erstes Team seit über 50 Jahren bewältigen. Die Schlucht zählt zu den längsten Schluchten der Welt! Zuerst wollte man uns an der Schlucht nicht paddeln lassen. Der Polizeiinspektor erklärte uns, dass es zu gefährlich sei. Der Indus - insbesondere die Rondu-Schlucht - zählt zu den großartigsten Wildwasserflüssen der Welt. Aufenthalt in der Schlucht: 27. März bis 04. April 2008 Länge: 130 Kilometer Einstieg: 2280 Höhenmeter Ausstieg: 1330 Höhenmeter Höhenunterschied: 950 Meter Paddeltage am Fluss: 8 Tage Ruhetage: 1 Tag Umtragen: 12 mal Wassermenge: geschätzte 450 Kubik/sec. Astor River - Sturzfluss Nanga Parbat: Am Astor River gab es vor uns drei Expeditionen. Keines der Teams konnte den Astor bis zur Mündung in den Indus bezwingen. Als erstes Team überhaupt gelang dem Schweizer Ron Fischer und dem Tiroler Bernhard Mauracher die Befahrung der äußerst schwierigen und gefährlichen Durchbruchklamm des Astor River. Ron Und Bernhard sind laut eigener Aussage noch nie so etwas Gefährliches gepaddelt. Aufenthalt am Fluß: 05. April bis 11. April 2008 Länge: 60 Kilometer Einstieg: 2700 Höhenmeter Ausstieg: 1200 Höhenmeter Höhenunterschied: 1500 Meter Paddeltage am Fluss: 5 Tage Ruhetage: 1 Tag Umtragen: 7 mal in Durchbruchklamm und 5 mal in Reststrecke Wassermenge: geschätzte 40 Kubik/sec. Bergexpedition: Nach den Kajakexpeditionen wollte man den Spantik und den Nanga Parbat besteigen. Eine Schlechtwetterphase zwang die Expedition allerdings zur Aufgabe. Am Lager drei auf einer Höhe von 6200m mussten wir umkehren. Eine Woche war es im gesamten Himalaya sehr schlecht und es gab viel Neuschnee. Viele Expeditionen mussten abbrechen und es gab sogar zwei Tote. Ty Warp gratuliert dem Team zu den erfolgreichen Befahrungen und bedankt sich für diesen kurzen Bericht und die eindrucksvollen Bilder. |
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